GALERIE LICHTPUNKT  -  AMBACHER CONTEMPORARY  - Open: Di-Fr 13-18 h /Tue-Fri 1pm - 6pm  and by appointment
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EXHIBITION


KATJA SUDEC - MATEJ KOSIR


"EROS TANATOS"

FROM PRIVATE STORIES TO PUBLIC FEMALE ICONES
Fotografie, Malerei, Mixed Media



ERÖFFNUNG       22. Oktober 2008, 19-21h
OPENING            OCTOBER the 22th, 7 to 9 pm


SHOW             23. Oktobert 2008 - 21. November 2008

 

Link to: RTV SLOVENIEN




GALERIE LICHTPUNKT  -  AMBACHER CONTEMPORARY

freut sich, die erste gemeinsame Ausstellung der Künstler KATIJA SUDEC und
MATEJ KOSIR aus Slovenien in München präsentieren zu könnnen. Die Künstler
sind zur
Eröffnung anwesend.

Die Künstler leben und arbeiten z.Z. in Berlin.
Sie leben und arbeiten durch Ihre Stipendien und Förderprogramme immer
wieder in einer anderen Stadt, zuletzt studierten und arbeiteten sie durch ihr
DAAD Stipendium in Leipzig. Es folgen London und New York.





Text zur Ausstellung

 

“EROS   TANATOS”
Form private stories to public female Icons

 

Über Dualismen in der Kunst von Katja Sudec und Matej Kosir

oder eine ideale Wechselbeziehung

 

 

... Im Extremfall beschäftigen sich Künstler heutzutage auch mit deren Positionen zu sich selbst; wie auch mit deren Beziehungen zu Frauen, was eigentlich in anderer Richtung typisch für die Zeit der Entstehung der Frauenkunst war. So ist der Charakter der Männerkunstarbeiten manchmal
sehr nah an den Aussagen der Frauenkunst.
Es gibt sogar mehr und mehr solcher Arbeiten beiderlei Geschlechts, die in Kombinationen zu neuen inhaltlichen Aussagen führen.

 

Das ist aber auch eine Charakteristik der vorliegenden Ausstellung beider Künstler, wo zwei Zyklen in juxta positionen stehen. Obwohl die Arbeiten gar nicht mit dem Ziel der gegenseitigen Korrespondenz erschaffen wurden, geht
es in der Ausstellung Eros Tanatos, From privat stories to public female icones gerade um die Konfrontation der Kunstpositionen beider Künstler.

 

Im  ersten Teil der Ausstellung, wo beide Künstler sich aus ihrem Privatleben inspirieren, nimmt Sudec die Motive aus dem Leben ihrer Familie.

In diesem Altar ist auch eine sinnliche Liebeserklärung ihres Großvaters zu ihrer Großmutter zu lesen. Insofern sinnvoll, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der die Verbalität eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen Menschen spielt.

 

Verbale Sprache ist die eindeutigste Sprache des Menschen. Ist es nicht aber so, dass ein Ausbruch der Emotionen beim Empfänger oft eine Reaktion verursacht, wenn eine nichtverbale Sprache zwischen Menschen entsteht? Ein Verbalkreis schließt sich. Etwas endet und etwas Neues ist geboren. Ist der Tod wirklich das Ende eines Prozesses?

Oder ist doch »nur« ein Spannungsbogen, die uns einen Sinn gibt?

 

Genau der Tod ist das Thema in Matej Kosirs Arbeiten. El viaje definitivo ist ein Zyklus aus neun Arbeiten. Es geht um Meditationen über den Tod, die eigentlich

vom dem Sinn des Lebens handeln. Diese Arbeit ist eine Verehrung des Todes, die als ein Extrem eine Spannung bildet, dadurch aber auch ein Bewusstsein über die Qualität des Lebens im Hier und Jetzt entsteht.

Damit tritt Kosir in die Arbeiten von Sudec ein. Der Kreis ist geschlossen.

 

Im zweiten Teil der Ausstellung bedienen sich beide Küstler der Methode der Apropriation historischer Arbeiten westlicher Kunst – Kosir setzt sich mit dem Bild von Mona Lisa auseinander, Sudec mit der Bernini Skulptur der heiligen St. Terese.

 

Dabei kann man auch wieder die Linien der dualistischen Spannung zwischen Eros und Tanatos folgen. Diesmal sind aber die Spannungen schon in beiden einzelnen Werken enthalten.

(Maja Skerbot)



Text zur Ausstellung von der Künstlerin Katja Sudec

 

Weibliche Ikonen

 

Zwei Frauen, zwei Geschichten aus der historischen Vergangenheit, die in die Gegenwart übertragen wurden. Bei der ersten Geschichte handelt es sich um das Beispiel einer Heiligen, die zweite Geschichte dreht sich um eine Frau aus dem Bürgertum. Beide werden in der bildenden Kunst dargestellt. Bei beiden Kunstwerken handelt es sich um Meisterwerke: Die Ekstase der Heiligen Theresa, ein Meisterwerk aus der Hochzeit des römischen Barock, und die Mona Lisa, ein Meisterwerk der Renaissance.

 

Bei der Heiligen Theresa wird das Thema ihre Entdeckung religiöser Erotik und mystischer Erfahrungen behandelt. Die kontemplative Erfahrung wird mit höchster Wachsamkeit verbunden, wodurch die Beziehungen zwischen der spirituellen Freude und der Erregung de Sinne veranschaulicht werden.

 

Die Mona Lisa ist ein Beispiel für den Lauf der Zeit in der Kunstgeschichte und den Wandel von Bewunderung hin zur Verachtung. Sie wurde als ein großartiges Kunstwerk etabliert, als ein Beispiel einer perfekten Frau und eines perfekten Gemäldes. Sie ging verloren, wurde popularisiert und von der Öffentlichkeit als ein Fetisch betrachtet, den es zu zerstören gilt. Ihr Charme überdauerte all dies dennoch unbeschadet. Ein Werk, das man gesehen haben muss, eine Frau, die man betrachtet haben muss - aber wie? Beide sind weibliche Ikonen, beide Werke leben in einem Dualismus und werden
dennoch als lebende Kunstwerke angesehen - als moderne Ikonen der Gegenwart. In ihrem Fall als weibliche Ikonen, Mona Lisa im 19. Jahrhundert als feminine Ikone. Wo besteht eine Verbindung zwischen ihnen....

 

(Katja Sudec)











CURRENT EXHIBITION 

 

FREE STATE OF BAVARIA 

Christiane Fleissner
Moritz Partenheimer
Dominik Wandinger
 

opening: july 8, 19 Uhr
show: july 9 - july 31, 2010

 

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NEWS 

KUNSTSAMMLUNG GERA - MUSEUM OTTO-DIX HAUS 

RAYK GOETZE
SACHSEN AM MEER

Strandszenen und Gesellschaftsbilder
Gruppenaustellung mit: 

Malerei von Böttcher • Brüne • Ebersbach • Friedel • Giebe • Goetze • Götze • Graf • Gröszer • Hachulla • Kinder • Körnig • Lepke • Masemann • Mattheuer • Metzkes • Petersdorff • Pfeifer • Plenkers • Richter • Rink • Rosenhauer • Sakulowski • Schlegel • Sitte • Ticha • Tübke • Toch • Womacka • Zille u.a.

Opening: 12.6.2010
Show: 13.6. - 19.9.2010

Kunstsammlung Gera – Orangerie
Orangerieplatz 1
07548 Gera

www.kunstsammlung-gera.de

Rayk Goetze, "Seenot", 2008, Öl a. Lwd., 200 x 160 cm

 
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FEATURES



STEFAN ROHNER


HUMANS

Video/Music/Photos

www.stefan-rohner.net

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DISCOVERYS




SAMUEL GOTTSCHO,
1875-1971


September 1, 1933. “Rockefeller Center, New York City. RCA Building, general view from the old Union Club.” A look into the past. From a 5×7 inch safety negative by Samuel H. Gottscho. Via a great photo blog site called Shorpy.