1975 geboren in in Ochsenfurt, lebt in München/Schweinfurt und Dresden
1997 - 2000 | Studium der Kunstpädagogik und Anglistik/Amerikanistik, Augsburg |
2000 - 2001 | Studienaufenthalt an der University of California, San Diego, |
Studio Arts bei Faith Ringold, Steve Fagin und Adrienne Jenik | |
2002 | Staatsexamen an der Universität Augsburg |
2002 - 2005 | Studium bei Prof. Fridhelm Klein und Prof. Matthias Wähner |
2005 | Staatspreis für Malerei, Indien Stiftung, München |
2005 | Staatspreis für Malerei, Indien Stiftung, München |
2006 | Stipendium, Aufenthalt in Indien |
Einzel- und Gruppenausstellungen
1999 - 2002 | Ausstellungsbeteiligungen an der Universität Augsburg |
1999 | Ausstellung „Verkettungen“ in der Augsburger Aidshilfe |
2000 | 2000 Beteiligung an den Kunstprojekten im Rot- und Schwarzwildpark, |
veranstaltet von der Bezirksstelle für Naturschutz und Landespflege Stuttgart | |
2001 | 2001 Ausstellung „Process“ in der Annex Gallery, Californien, USA |
2002 | 2002 Ausstellung „Shadows“ im Filmpalast Augsburg |
seit 2003 | Ausstellungsbeteiligungen an der Akademie der Bildenden Künste, München |
2005 | Gruppenausstellung „broad freedoms“ in der Reaktorhalle, München |
2005 | Gruppenausstellung „broad freedoms“ in der Reaktorhalle, München |
2005 | Gruppenausstellung „Malerei“ in der Galerie lichtpunkt, München |

Anja Scherer, 2004
"U-Bahnplattform IV"
Öl auf Spanplatte, 60x60 cm
© courtesy Collection Scherer
1975 in Ochsenfurt geboren, begann Anja Scherer 1997 ihr Studium
der Kunstpädagogik und Anglistik/Amerikanistik an der Universität
Augsburg. 2000 – 2001 war sie als Studentin der Studio Arts bei Faith
Ringold, Steve Fagin und Adrienne Jenik an der University of California
in den USA. Seit ihrem erfolgreichen Diplomabschluss an der Universität
Augsburg 2002 ist sie Studentin bei Prof. F. Klein und Prof. M. Wähner
an der Akademie der Bildenden Künste München. Nach einigen
Ausstellungen in Augsburg, Stuttgart, den USA und München sind die
eindrucksvollen Arbeiten erstmals 2005 in der GALERIE LICHTPUNKT in
München zu sehen gewesen.
Das Interesse an den Seins- und Erlebenszusammenhänge von Menschen in
kosmopolitischen Umgebungen treibt Anja Scherer immer wieder an Orte –
Zwischenräume - in denen sich Menschen nur aufhalten, um wieder weg zu
kommen. Transitorische Räume, in denen nichts still steht und die
Situation sich von Augenblick zu Augenblick verändert.
In ihrer Malerei werden diese Eindrücke zu einem Gewebe von dünnen,
lichtdurchlässigen Farbschichten, die übereinander liegen und
ineinander greifen. Ein unstabiles Gefüge aus Farbe, das immer auch die
Möglichkeit der Veränderung in sich trägt. Spiegelungen und Schatten
sind ebenso flüchtig wie Menschen und Objekte in ihren
Materialisierungen. Das Wechselspiel zwischen bloßer Farbfläche und
eines Zeichens als Verweis in die Außenwelt steht ebenso wenig still
wie die Bilder einer Stadt.