1958 geboren in Elgersburg, lebt und arbeitet in Leipzig/Germany
"Der Wind der Wind...", 2005
Mischtechnik auf Papier, 56x78cm
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TEXT ZUM KÜNSTLER
Eintauchen in eine Welt voller Farben oder sich verlaufen in einem Wald voller Untiefen: Eine gebrochene Ebene – zwischen Zauber und Schaudern – ist typisch für die Bildwelt des Malers Mathias Perlet. Seine Gemälde sprechen von Gefühlen, Zuständen und vor allem von der Sehnsucht des Menschen nach dem verlorenen Paradies. Mathias Perlet hat in den achtziger Jahren an der Leipzger Hochschule für Grafik und Buchkunst Malerei studiert und war dort Meisterschüler bei Professor Arno Rink.
Auch er schließt an die figürlich-realistischen Traditionen der sogenannten Leipziger Schule an. Was seine arbeiten so spannend macht, ist die subjektive künstlerische Sprache. Er spielt mit darstellerischen Mitteln vom extremen Realismus über die Zeichnung bis hin zu flächig abstrakten Formulierungen. Der Leipziger Maler thematisiert poetisch psychische Zustände, findet Bilder für Wünsche, Hoffnungen und Ängste. Dabei erfindet er keine Geschichten mit Anfang und Ende, sondern lässt die Szenen offen.
Kunsthistorikerin, Christina Dorothea Hölzig, Leipzig
